Thermografie für Privat und Gewerbe
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Hamburg – Studentenwohnheim

Das 2003 auf dem City-Campus errichtete 17-geschossige Studierendenwohnheim in zentraler Lage Hamburgs bietet in 238 möblierte Zimmern in 2er, 3er oder 4er WGs Wohnmöglichkeiten für Studierende aus der ganzen Welt.

Nachdem sich seit der Fertigstellung des Gebäudes der Verdacht auf verborgenen Feuchtigkeitseintrag in den Fassadenaufbau erhärtete, entschloss sich der Bauherr im Frühjahr 2008 zur Beauftragung thermografischer Untersuchungen. Aufgabenstellung: Thermografische Prüfung der Fassaden sowie Ermittlung der Ursachen für vorhandene Feuchtigkeit.
In Abstimmung mit dem bauherrenvertretenden Architekten sowie dem Betreiber der Wohnanlage erstellten wir ein Konzept für Art und Umfang der anzuwendender Untersuchungsmaßnahmen.

Im Zuge der in 5 Phasen durchgeführten thermografischen Untersuchungen stellte sich heraus, dass bisher vermutete Problembereiche als Verursacher des Feuchtigkeitseintrags ausgeschlossen werden konnten, da das thermische Verhalten dieser Bereiche weder Rückschlüsse auf Feuchtigkeitsaufnahme noch auf die Möglichkeit der Kondensatbildung zuließ.

Während der Untersuchungen sowohl der äußeren als auch der raumseitigen Fassaden in circa 70 % aller Geschosse ermittelten wir bei der Prüfung der ersten von über 400 vorhandenen Fensterelementen des Gebäudes messtechnisch markant variierende raumseitige Oberflächentemperaturen dieser Elemente - in Bezug zu denen der unmittelbar angrenzenden Fassadenbereichen.

Die Analyse der gewonnenen Messdaten ermöglichte eine Zuordnung der geprüften Fensterelemente in drei Gruppen, in Abhängigkeit zu deren ermittelten thermischen Verhalten:
a) homogene fassadenflächenadäquate Oberflächentemperaturen – thermisch unbedenklich
b) inhomogene Oberflächentemperaturen – fehlerhafte Einstellung bzw. Dichtung Rahmen/Flügel
c) homogene nicht fassadenflächenadäquate Oberflächentemperaturen – thermisch auffällig

Aufnahme des Studentenwohnheims therografische Aufnahme des Studentenwohnheims

Fensterelemente der Gruppe b) ermittelten wir zu unserem Erstaunen lediglich in zwei Geschossen des gesamten Gebäudes ...

Aufnahme des StudentenwohnheimsNach Vorlage und Diskussion der Untersuchungsresultate folgte der Bauherr unserer Empfehlung, an einem der unter Gruppe c) "einsortierten" Fensterelemente eine architektenbegleitete Bauteilöffnung durchführen zu lassen, um die Ursache für vorhandene Temperaturdifferenzen im Detail zu prüfen.

Während der Monteur des Herstellers das ausgewählte Fensterelement aus der Fassade löste und es raumseitig aus der Fassade schwenkte, lief von beiden Seiten und der Unterseite des Elementes Tauwasser auf dem Teppichboden des Wohnraums. Die Einbausituation dieses Fensterelements erwies sich bei dieser Bauteilöffnung als nicht fachgerecht ausgeführt.

Kondensatbildende Wärmebrücken zwischen Fassade und Fensterelement – jeweils rechts, links und unterhalb des Elements – waren die Folge.

Da alle der Gruppe c) zugeordneten Fenster ein adäquates thermische Verhalten aufwiesen und davon auszugehen ist, dass jedes dieser Elemente ebenfalls Kondensat in den Fassadenaufbau einbringt, entschied der Bauherr, die Einbauausführung jedes der als auffällig registrierten Fensterelemente einzufordern.

Dem Abschluss der geforderten sehr umfangreichen Nachbesserungsarbeiten wird sicher eine erneute thermografische Untersuchung folgen – als Erfolgskontrolle ...


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