Thermografie für Privat und Gewerbe
Erkennung thermischer Mängel
Vorbeugender Brandschutz
Leckageortung
Prüfung an Betonkernaktivierungen
SÖFFGE
THERMOGRAFIE
GMBH

Anwendungsgebiete - Leckagen

Ortung von Rohr-Leckagen
Das Horror-Szenario ist jedermann vorstellbar: Wasserverlust am Heizungssystem! - Da kein austretendes Wasser zu sehen ist, wird "gesucht", mit Hammer und Meißel im Estrich. Teppich, Parkett, Bodenfliesen oder Marmor heißen die großflächigen "Opfer", die bei dieser Methode das Zeitliche segnen.

Fazit: maximale Schäden und jede Menge - berechtigten - Ärger mit dem Versicherer.
Dabei geht' aber auch anders.


>> Beispiel 1
Wir führen Ortungen von Leckagen zerstörungsfrei durch:
der Verlauf der Heizungsrohre (in Wand oder Fußboden) wird thermografisch verfolgt, denn Heizungsrohre geben Wärme ab.
An Leckstellen "verläßt" heißes Wasser die Rohrleitung:
die Fläche, die Wärme nach oben abstrahlt, wird dort größer. 25% Technik gepaart mit 75% Erfahrung führen zum Erfolg, Technik solo findet nichts, auch wenn die Hersteller dieser Technik das gern anders darstellen!

Ergebnis: Die Leckage ist exakt geortet: siehe untere rote Pfeile in Thermogramm und Foto.

Ende der zerstörungsfreien Phase:
Jetzt entscheidet der Klempner, wie groß die zu öffnende Fläche sein muß, um Reparaturmaßnahmen an der Rohrleitung vorzunehmen.
>> Beispiel 2
An der Heizungsanlage eines Industrieobjekts mit ca. 2.800m² Gewerbefläche im teilunterkellerten Erdgeschoss, aufgeteilt in 15 verschiedene Gewerbemietungen, hatte der Betreiber einen Druckverlust (von ca. 0,9 bar in 36 Stunden) festgestellt.
Gemeinsam mit dem Monteur des Wartungsunternehmens dieser Heinzungsanlage ermittelten wir zunächst die Höhe des Druckverlustes im Verhältnis "Verlustmenge/Zeiteinheit" auf die durch die vom Betreiber gemachten Angaben keine Rückschlüsse möglich sind.
Danach untersuchten wir thermografisch dem vollständigen Verlauf aller Heizungsleitungen, die zu 90% im Fußbodenaufbau liegen.



Am hinteren seitlichen Rand einer Kfz-Werkstatt wurden wir fündig.

Ort der Leckage: Rücklaufleitung einer Heizkörperanbindung unmittelbar am Leitungsbogen im Fußbodenaufbau.

Dann der Kommentar des begleitenden Monteurs:
"Also, hier hätten wir das bestimmt nicht vermutet. Da gibt's acht oder neun andere Bereiche, die wir stark im Verdacht hatten. Mann, hätte das hier eine Baustelle gegeben ...!"

Fazit: minimale Behinderung der Bewohner bzw. der Gewerbebetriebe, minimale Schäden, schnellste Behebung – und: Sie haben im Sinne Ihres Versicherers gehandelt.

>> Beispiel 3

Der Erweiterungsbau einer Tiefkühl-Hochregalanlage in Norddeutschland ist auf ggf. vorhandene Wärmebrücken in den Dach- und Außenfassadenflächen zu untersuchen.
Innerhalb des auf +8,5 °C temperierten Anlieferungsbereichs der TK-Anlage ermittelten wir bei thermografischen Untersuchungen (während hochsommerlicher Außenlufttemperaturen von 31,5 °C) - eng begrenzt auf die Rohrdurchführungen eines Verdampfers im Dachbereich - maximale Oberflächentemperaturen von bis zu 39,5 °C .

An der Rohrdurchführung einer Entlüftungsleitung im gleichen Gebäudebereich stellten wir maximale Oberflächentemperaturen von bis zu 26,5 °C fest. Die hier vorhandene Oberflächentemperaturverteilung zeigt, dass über den Rohrdurchführungsbereich hinaus auch benachbarte Dach- und Fassadenflächen erhöhte Temperaturwerte aufweisen.

Da nach Vorlage der thermografischen Untersuchungsresultate nicht zweifelsfrei erkennbar war, inwieweit zu geringe – oder fehlende - Dämmung als Ursache dieser starken Erwärmung in Betracht kommt, empfahlen wir dem Bauherrn, weitere Untersuchungen zur Prüfung auf eventuell vorhandene Luftleckagen durchzuführen.

Bedingt durch die räumlichen Gegebenheiten und die Nutzung dieser TK-Anlage (Lagerung von Lebensmitteln im angrenzenden Tiefkühlbereich) hielten wir eine Luftdichtheitsprüfung mittels BlowerDoor-System und Nebeltests für ungeeignet.
Stattdessen führten wir Luftdichtheitsuntersuchungen in den thermisch auffälligen Bereichen mittels Ultraschallsensorik durch.

Die ausgewählte Untersuchungsmethode bietet erhebliche Vorteile: der normale Arbeitsablauf in der TK-Anlage wird in keiner Weise beeinträchtigt. Selbst die zur Entgegennahme angelieferter Ware temporär geöffneten Rolltore im Rampenbereich behindern die Untersuchungen nicht.
Innerhalb kurzer Zeit konnten wir nachweisen, dass in den Bereichen der Rohrdurchführungen durch die Dachhaut zum Teil massive Luftundichheiten vorlagen, da die innerhalb des Raumes ausgesendeten Ultraschall-Signale, die sich nur in „ungestörten“ Lufträumen weiter ausbreiten, an den Rohrdurch-führungen oberhalb der Dachhaut klar erkennbar empfangen werden konnten.


Im ersten Fall stellten wir den Signalempfang unterhalb der trichterförmigen Regenschutzabdeckungen fest.
Eine direkte Luftverbindung zwischen Hallenraum und Außenluft außerhalb der eigentlichen Rohrleitungen ist vorhanden.

Die Ursache für die extrem hohen thermografisch ermittelten Temperaturen: Spiegelungen der durch Sonneneinstrahlung erhitzen Dachhaut über die inneren Oberflächen der Regenschutzabdeckungen.



Im zweiten Fall empfingen wir Ultraschall-Signale zunächst unterhalb der oberen Kunststoffabdeckung.

Nachdem diese Kunststoffabdeckung demontiert war, konnten wir feststellen, dass das Entlüftungsrohr nur bis zum Niveau der Dachhaut geführt war und dass diese Rohrleitung – nur unvollständig von blauer Folie umgeben – frei in der eigentlichen Dachdurchführung „schwebt“. Zwischen Rohrleitung und Folie ist der direkte Blick in die Halle möglich.

Eine massive Luftverbindung zwischen Hallenraum und Außenluft außerhalb der eigentlichen Rohrleitung ist vorhanden.



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